Kopf



P. Viktrizius
Weiß, Kapuziner


Nach Heiligkeit trachten

P. Viktrizius in Eichstätt

Als erste Aufzeichnung notierte er am 6. September 1876 in Eichstätt: "Du musst nach Heiligkeit trachten. Mittelmäßigkeit ist nicht dein Beruf. Du bist immer besorgt und meinst, nicht genug tun zu können. Es ist eines notwendig: dass du heilig wirst, und dann ist alles gewonnen. Damit kommst du der Würde nach, die Gott von dir verlangt; damit wirst du die Seelen gewinnen und so wirst du auch glücklich sein."

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Das heiligmäßige Leben des P. Viktrizius Weiß

Das heiligmäßige Leben
des P. Viktrizius Weiß

P. Viktrizius war kein Mann, der sich große Denkmäler errichten wollte. Auch wenn er in seiner Amtszeit immer wieder an die Öffentlichkeit treten musste, war er im Grunde ein Mann, der unbemerkt vor der Welt ganz bei Gott und für Gott da sein wollte. Mit großer Konsequenz ging er gegen seine eigenen Fehler an, Fehler, die von den Christen heutzutage kaum registriert würden. Zudem wollte er Zeit haben, um in Gebet und Meditation ganz bei Gott zu verweilen. Gott war für ihn die stärkste Kraft, die sein Leben ausfüllte. Neben diesen spirituellen Dingen war P. Viktrizius ein Mann, der mit großer Hingabe die anstehenden Aufgaben ausführte. In keinem Fall wollte er mittelmäßig sein als Christ und Ordensmann.




Für Viktrizius Weiß war Gott die stärkste Kraft, die sein Leben ausfüllte

Am Tag der Beerdigung 1924 war auch der Bischof von Regensburg, Franz Anton von Henle anwesend. Mit einem Wort nach den Beerdigungsfeierlicheiten wies er den Weg zur Seligsprechung. Er sagte:

"Ich habe ein sonderbares Gefühl, nämlich wenn ich anfangen will, für ihn zu beten, reißt es mich weg, und ich muß immer zu ihm beten. Ich habe das Gefühl, wir kommen zu spät mit unseren Gebeten für ihn. Ich habe ihn seit Jahren als heiligen Mann angesehen, und ich möchte deshalb der ganzen Ordensprovinz gratulieren, wieder ein Juwel im Himmel zu haben".


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