P. Viktrizius Weiß, Kapuziner






Der Seligsprechungsprozess für P. Viktrizius Weiß

Der bischöfliche Seligsprechungsprozess

Im Jahr 1935 wurde für P. Viktrizius offiziell der Seligsprechungsprozeß eröffnet. Die Diözese, auf deren Gebiet das Grab des Kandidaten liegt, ist dafür zuständig. Bischof Michael Buchberger sagte zu Beginn:

"Nach allem was ich hörte und beobachtete, halte ich P. Viktrizius für einen ganz heiligmäßigen Mann, dessen Selig- und Heiligsprechung allgemein mit größter Freude aufgenommen würde. Ich selbst wünsche seine Kanonisation (Selig- und Heiligsprechung) sehnlich".








Nach Abschluss der Zeugenvernehmungen besuchte der Gerichtshof das Grab des Dieners Gottes. Von links: Msg. Forster, Domvikar, Notar; Prälat Wührl, Domkapitular, Richter; Prälat Münz, Domkapitular, Richter; Pater Josef Anton Keßler, Vizepostulator; Prälat Dr. Krieg, Hochschulprofessor, Vorsitzender des Gerichtshofes; Msg. Meindl, Seminardirektor, Glaubensanwalt, genannt "Advokat des Teufels«.

Alle, die P. Viktrizius kannten, wurden eingeladen, unter Eid über selbst Erlebtes und Gehörtes auszusagen. Alle hinterlassenen Schriften des P. Viktrizius mussten gesammelt werden. Diese Arbeit nahm viel Zeit in Anspruch. Als Bücher gebunden würden sie etwa zehn dicke Bände ergeben. Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Prozess ausgesetzt und 1953 wieder aufgenommen. Nach Abschluss der Arbeiten in Regensburg gingen alle Unterlagen versiegelt nach Rom.

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