Kopf



P. Viktrizius
Weiß, Kapuziner

"In seiner Art war er väterlich"

Die Kapuziner aus den verschiedenen Klöstern kamen gerne zum Provinzial, um Probleme verschiedener Art zu besprechen. Ein Besucher bemerkte: "Wenn man zu ihm kam, war er voll Aufmerksamkeit, er war fast außer Stande, eine vorgetragene Bitte abzuschlagen. Wenn man kam, war es immer so, als ob er auf einen schon gewartet hätte. In seiner Art war er väterlich. Der Besucher hatte immer das Gefühl, durch das Gespräch bereichert worden zu sein."
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P. Viktrizius Weiß als Provinzial

P.Viktrizius Weiß als Provinzial

Durch die vielen Versetzungen erhielt P. Viktrizius einen guten Einblick in das Leben in den einzelnen Klöstern. Es sollte dies sehr nützlich werden. Im Jahr 1884 wurde er in das Amt eines Provinzials gewählt. Diese Aufgabe übernahm er insgesamt für 15 Jahre, unterbrochen durch die von der Ordenssatzung vorgeschriebene Pause.

Ihm lag die Spiritualität, der gute Geist in den einzelnen Niederlassungen sehr am Herzen. Als Provinzial erledigte er alle Büroarbeiten in eigener Person. Von Altötting aus hatte er Verbindung zu halten zu allen Niederlassungen der bayerischen Kapuziner. Zu seinen Aufgaben zählte auch die Besetzung der Klöster, die Verteilung der Aufgaben unter den Brüdern und die Verbindung mit dem Ordensgeneral in Rom.

P. Viktrizius (vorne Mitte) besucht als Provinzial die Mitbrüder im Kloster St. Anton in München.


Die Brüder wählen P. Viktrizius zum
Provinzial

 



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