Kopf



P. Viktrizius
Weiß, Kapuziner

Sein Ziel: heilig werden

Als erste Aufzeichnung notierte er am 6. September 1876 in Eichstätt: "Du musst nach Heiligkeit trachten. Mittelmäßigkeit ist nicht dein Beruf. Du bist immer besorgt und meinst, nicht genug tun zu können. Es ist eines notwendig: dass du heilig wirst, und dann ist alles gewonnen. Damit kommst du der Würde nach, die Gott von dir verlangt; damit wirst du die Seelen gewinnen und so wirst du auch glücklich sein."
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Erste Ordensjahre des P. Viktrizius Weiß

Erste Ordensjahre

Der Abschluss des Noviziates mit dem Ablegen der Gelübde bedeutete für ihn auch einen Ortswechsel. Pater Viktizius, wie er nun hieß, kam für Seelsorgeaushilfen in das Kloster Eichstätt. Die ihm zugeteilte Arbeit bestand darin, an Sonn- und Feiertagen in die umliegenden Dörfer des Jura zu gehen , die Gemeinden zu den Sakramenten zu führen und auf den Dorfkanzeln zu predigen.

Im Orden des heiligen Franziskus ist es üblich, dass die Brüder von Zeit zu Zeit in eine andere Niederlassung wechseln. So wurde nun P. Viktrizius angewiesen, nach Burghausen zu gehen.
Es war seine Aufgabe, den Novizenmeister zu unterstützen. 1881 packte er seine geringen Habseligkeiten wieder zusammen und kehrte nach Eichstätt in das Haus der Studenten zurück. Kaum ein Jahr später wurde er zum Guardian im Kloster Laufen ernannt.




  
Von den Dorfkanzeln zu predigen
war eine der Aufgaben des jungen
Kapuzinerpaters Viktrizius.






 

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