P. Viktrizius Weiß, Kapuziner






Novene, Tag 1

Neunter Tag der Novene

"Ich bringe mich dir zum Opfer dar"

Wort der Heiligen Schrift:
"Wenn einer mir dienen will, folge er mir nach; und wo ich bin, dort wird auch mein Diener sein. Wenn einer mir dient, wird mein Vater ihn ehren" (Jo 12,26).
Am 29. Juni 1866 empfing Anton Weiß im Dom zu Freising die Priesterweihe. Hier sprach er das kurze, inhaltsreiche Wort "Adsum", "Ich bin bereit". Zu Beginn seines Ordenslebens bekräftigt Pater Viktrizius aufs neue seine gänzliche Hingabe an den Herrn: "Ich bringe mich dir zum Opfer dar." Das Opfer seines Lebens fand die Vollendung in seinem Todesleiden. Eigenhändig schrieb er als sein geistliches Testament: "Mein letzter Wille ist, mein Leben in der Erfüllung des heiligen Willens meines Gottes zu beschließen, den ich um die Gnade bitte, daß ich in seiner Liebe sterbe. Ich übergebe meine Seele in die Hand Gottes in Vereinigung mit Jesus Christus, meinem Heiland." In seinem geliebten Kloster Vilsbiburg starb Pater Viktrizius am Abend des B. Oktober 1924. Möge in Erfüllung gehen, was Pater Viktrizius in seiner Herz-Jesu-Weihe niederschrieb: "Ich will mich mit meinem verklärten Jesus freuen."

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Herr Jesus Christus,

du hast dein Leben in die Hände des himmlischen Vaters gelegt: 'Vater, in deine Hände empfehle ich meinen Geist.' In der Gemeinschaft mit dir vollendete Pater Viktrizius sein Lebensopfer. Auf seine Fürbitte gewähre mir die Gnade, mein Leben und Sterben zu sehen als ein Opfer für dich und für das Heil der Welt. Amen.
Ende der Novene




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