P. Viktrizius Weiß, Kapuziner






Novene, Tag 1

Sechster Tag der Novene

"Ich will die Menschen durch meine Liebe reinigen"

Wort der Heiligen Schrift:
"Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebet einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt" (Jo 13,34f.)

Pater Viktrizius nahm den Auftrag des Herrn ernst: Liebet einander! Er erfüllte das Gebot der Liebe im Alltag, unauffällig, aber in heroischer Weise. Er ertrug mit großer Geduld die Eigenheiten und Fehler der Mitmenschen, er verzieh von ganzem Herzen und er begegnete dem "Nächsten in zuvorkommender, aufmerksamer Liebe". Nach Ablegung der Ordensprofeß kam Pater Viktrizius nach Eichstätt. Einige Wochen später schrieb er in sein Tagebuch: "Wenn nicht alles ideal ist, so muß dich das nicht abschrecken. Das ist nirgends so. Tue, was deine Schuldigkeit ist, das übrige wird sich schon machen." In folgenden Notizen gibt uns Pater Viktrizius Grundsätze, um das Gebot der Liebe im Alltag zu erfüllen: "Ich werfe alles ins Herz-Jesu, was ich je an Beleidigungen zu erdulden hatte." "Nebensachen muß man übersehen können." "Du mußt diejenigen besonders lieben, die dir Kreuz und Leid verursachen; du mußt sie betrachten als Diener Gottes, welche dir den Kelch des Leidens bringen."

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Herr Jesus Christus,

du hast mich geliebt und dich für mich dahingegeben. Pater Viktrizius vergegenwärtigte durch seine Liebe zum Mitmenschen deine göttliche Liebe zu uns. Sein Beispiel und seine Fürsprache ermutige mich, im alltäglichen Umgang mit den Menschen das Gebot der Liebe zu erfüllen und deine Liebe in meiner Umwelt zu bezeugen. Amen.
zum 7. Tag der Novene

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