Kopf



P. Viktrizius
Weiß, Kapuziner

Ordensname Viktrizius

Gerne hätte er den Namen des heiligen Bernhard gehabt. Er fügte sich aber in den neuen Namen. In sein Tagebuch schrieb er: "Sei mutig, sieh, das kleine Opfer, das ich mit dem Namen gebracht habe, hat mir so viel Freude eingebracht. 'Viktrizius' kann auch Sohn der Siegerin heißen. O, ich bin ein Sohn Mariens! Wem anders verdanke ich so viele Gnaden als ihrer Fürbitte... Heiliger Bernhardus, gerne hätte ich deinen Namen getragen, aber siehe, ich glaube, dass dir das Opfer lieber gewesen ist, als wenn ein solcher Mensch wie ich deinen Namen getragen hätte."

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Eintritt von P. Viktrizius Weiß in den Kapuzinerorden

Die Entscheidung für den Kapuzinerorden

Das Tagebuch des Anton Weiß belegt, dass er sich in den Studienjahren bereits mit der Überlegung beschäftigte, in einen Orden einzutreten. Beichtvater und Vorgesetzte rieten ihm davon ab. Sie wiesen hin auf sein erfolgreiches Wirken in Freising und seine schwache Gesundheit.
Am 10. September 1874 schreibt Dr. Anton Weiß: "Der Beruf steht fest, denn ich halte es für mein Seelenheil notwendig, in einen Orden einzutreten."
Er bezog die Jesuiten und Benediktiner mit ein in seine Überlegung und entschied sich für die Kapuziner. Er ging in das Noviziatskloster von Burghausen, erhielt den Kapuzinerhabit und vertauschte die Welt der wissenschaftlichen Arbeit mit einer Lebensform, in der das Hauptgewicht auf das geistliche Leben gelegt wird.


Im Noviziatskloster in Burghausen an der Salzach
wird Anton Weiß in den Kapuzinerorden
aufgenommen. Er erhält den Namen Viktrizius.



 



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